KENNZIFFER 028/25-3 |
STARTDATUM FRÜHESTENS 01.10.2025 |
BEZAHLUNG BES. GR. W 2 |
BEWERBUNGSFRIST 22.04.2025 |
FAKULTÄT WIRTSCHAFT UND SOZIALES
DEPARTMENT PFLEGE UND MANAGEMENT
AB 01.10.2025: FAKULTÄT GESUNDHEIT
Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle
Wissen, Machen, Verändern: Mit diesem Dreiklang stellen wir uns jeden Tag den sozialen und technologischen Herausforderungen unserer Zeit. Dafür vermitteln wir Fach- und Führungskräften von morgen nicht nur das nötige interdisziplinäre Wissen, sondern stärken außerdem ihre Kompetenzen in der Problemlösung sowie ihr Verantwortungsbewusstsein.
Den Angewandten Wissenschaften verpflichtet schaffen wir gemeinsam einen visionären Campus, der die Metropolregion Hamburg prägt.
HAW Hamburg. Weil Du was verändern kannst.
Sie vertreten mit der Professur die Fachgebiete Politik und Ökonomie mit konkretem Bezug bzw. unmittelbarer Anwendung auf das Gesundheitswesen insbesondere in den dualen Studiengängen der zukünftigen Fakultät Gesundheit (Hebammenwissenschaft und Pflege), bislang Department Pflege@Management. Das Lehrgebiet umfasst alle Lehrinhalte, die sich mit politischen und ökonomischen Strukturen und Prozessen des Gesundheitswesens, seiner Institutionen und Akteure in pflegerischen bzw. hebammenkundlichen Handlungsfeldern befassen. Die Leistungserbringungs- und Finanzierungsebene ist dabei ebenso bedeutsam wie die Perspektive einzelner Individuen und die Public Health Perspektive
Außer den jeweiligen fachspezifischen Anforderungen wird von allen Bewerber*innen erwartet, dass sie
- sich an anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben beteiligen,
- bei der Ausarbeitung und Durchführung von Weiterbildungsangeboten mitwirken.
Die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung in den Gremien der Selbstverwaltung und Funktionen der Hochschule ist notwendig.
Sie verfügen über ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Wirtschafts- bzw. Sozialwissen- bzw. Politikwissenschaften mit explizitem Schwerpunkt bzw. deutlichem aktuellen Bezug zum Gesundheitswesen.
Die besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit weisen Sie durch die Qualität einer Promotion im Themengebiet Gesundheitspolitik oder Gesundheitsökonomie bzw. mit inhaltlicher Nähe zum Gesundheitswesen.
Die Lehre wird primär in Modulen der Gesundheitspolitik bzw. -ökonomie stattfinden. Dementsprechend werden neben einem einschlägigen Studium berufliche Erfahrungen möglichst in (internationalen) Unternehmen bzw. Organisationen, mit fachlichem Bezug vorausgesetzt. Zudem wird eine entsprechende wissenschaftliche Schwerpunktsetzung, idealerweise aus dem pflegerischen und/oder hebammenkundlichen Handlungsfeld erwartet.
Das Lehr- und Forschungsgebiet stellt eine wesentliche Querschnittsdisziplin gesundheitsbezogener Studiengänge dar, die eine breite Kenntnis von und Interesse an den relevanten gesundheitsbezogenen Handlungsfeldern voraussetzt. Sie verfügen über Forschungserfahrungen im Stellenkontext, womit eine Stärkung für den weiteren Ausbau von Forschungsprojekten und die Akquise von Drittmitteln verbunden wird. Die Forschungserfahrung weisen Sie über einschlägige Publikationen und Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung und eigenverantwortliche Projektleitung/-bearbeitung nach.
Es ist wünschenswert, dass Sie Lehrerfahrung durch eigenverantwortliche akademische Lehre in den Fach- bzw. Lehrgebieten mitbringen. Hochschuldidaktische Kompetenzen weisen Sie durch eine Lehrprobe nach.
Wir schätzen Vielfalt und begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter, Aussehen und sexueller Orientierung. Um internationale Bewerber*innen berücksichtigen zu können, werden Deutsch Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 erwartet.
Es wird eine fundierte Kompetenz der englischen Sprache erwartet, welche in englischsprachiger Lehre und Aufbau entsprechender Kooperationen im internationalen Systembezügen umzusetzen ist. Der Nachweis erfolgt über einen englischsprachigen Fachvortrag.
Zudem ist es für die Ausübung der Professur von Vorteil, dass Sie eine hohe Kooperationsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit aufweisen.
Es werden insbesondere Kenntnisse im Kontext von E-Health sowie Erfahrungen mit online-Lehre und KI in Wissenschaft und Forschung erwartet.
Erfahrungen mit interdisziplinären Forschungskooperationen sowie Bezüge zu den relevanten Fachgesellschaften der Denomination sind erwünscht. Kooperationen zu Leistungserbringenden oder Finanzierungsträgern im Gesundheitswesen bzw. deren Verbänden oder gesundheitspolitischen Akteuren, ebenso wie entsprechende Erfahrungen im internationalen Kontext sind hilfreich.
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat sich eine geschlechtergerechte, diskriminierungsbewusste sowie diversitysensible Hochschulkultur zum Ziel gesetzt, daher werden diese Kriterien in den Berufungsgesprächen hinsichtlich der Anwendung in Lehre und Forschung besondere Beachtung finden.
Für die Einstellung als Professor*in gelten neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen die Einstellungsvoraussetzungen nach § 15 Abs. 1-6 des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG), nachzulesen auf unserer Internetseite.
Dies beinhaltet unter anderem die Bereitschaft zur Mitarbeit in den Selbstverwaltungsgremien der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sowie eine hochschulnahe Wahl des Wohnsitzes.
Die Denomination der ausgeschriebenen Stelle steht nach § 12 Abs. 7 HmbHG unter dem Vorbehalt einer Überprüfung in angemessenen Abständen.
Neben dem Grundgehalt der Besoldungsgruppe W2 sowie Grundleistungsbezügen ist eine Gewährung von Berufungs-Leistungsbezügen möglich, die mit der Präsidentin ausgehandelt werden können. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Gewährung einer Zulage über Drittmitteleinwerbungen.
In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 50. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Berufung noch nicht vollendet hat, ansonsten erfolgt die Beschäftigung im Angestelltenverhältnis.
Es handelt sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Schwerpunktprofessur gemäß § 12 Abs. 9 HmbHG, für die als Dienstaufgabe eine überwiegende Tätigkeit in der Forschung und zur Entwicklung von Transfer- und Kooperationsbeziehungen mit einem reduzierten Umfang von elf Lehrveranstaltungsstunden befristet bis spätestens 30.09.2028 im Rahmen einer Förderung der HAW Hamburg im Bund-Länder-Programm „FH-Personal“ vorgesehen ist.
Wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle Tätigkeit in einer weltoffenen, zukunftsorientierten Hochschule. Sie werden in ein Team eingebunden, das sich über Ihre Mitarbeit freut und Ihnen bei der Einarbeitung gern zur Seite steht. Ihr Arbeitsplatz ist zentral gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln optimal zu erreichen.
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg legt besonderen Wert auf die Qualität der Lehre. Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, aussagefähige Unterlagen zur Lehrerfahrung ihrer Bewerbung beizufügen. Daneben wird darum gebeten, den üblichen Unterlagen eine Kurzübersicht der persönlichen Daten beizufügen. Nutzen Sie hierfür das ausfüllbare Bewerbungsformular.
Wir fordern insbesondere Männer auf, sich auf diese Professur zu bewerben. Sie werden aufgrund ihrer Unterrepräsentanz bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Weiterführende Informationen, insbesondere zur HAW Hamburg, für schwerbehinderte und ihnen gleichgestellten Personen, zur Gleichstellung, zum Datenschutz sowie zu ausländischen Bildungsabschlüssen finden Sie auf unserer Informationsseite Stellenangebote.
Fragen zum Stellenangebot
beantwortet Ihnen gerne
Prof. Dr. Susanne Busch, T + 49 15 125 28-1469, susanne.busch@haw-hamburg.de
Für Rückfragen in personalrechtlichen Angelegenheiten
wenden Sie sich bitte an
Domagoj Kertez, T + 49 40 428 75 9245, domagoj.kertez@haw-hamburg.de
HOCHSCHULE FÜR ANGEWANDTE
|
Seite Drucken [PDF] |